News

Nahezu jeder siebte Todesfall geht auf das Rauchen zurück30.05.2016
Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 121.000 Menschen an den Folgen ihres Tabakkonsums.



Nahezu jeder siebte Todesfall (13,5 Prozent) ist demnach auf das Rauchen zurückzuführen.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung bekräftigt zum Weltnichtrauchertag 2016 ihre Forderung nach einem Verbot von Tabakwerbung auf Plakatwänden. Marlene Mortler: "Rauchen tötet. Selbst ein moderater Konsum von Zigaretten und anderen Tabakwaren schädigt die Gesundheit und kann schneller zum Tod führen. Gerade Kinder und Jugendliche achten zunehmend auf ihre Gesundheit. Das ist ein hoffnungsfrohes Signal. Die Zahlen der jungen Raucherinnen und Raucher sinken seit Jahren. Diesen Weg müssen wir entschlossen weitergehen. Rauchen sollte kein Lebensgefühl sein, sondern es muss als das gesehen werden, was es ist: Ein enormes Gesundheitsrisiko mit Todespotential. Deswegen ist mir das vom Bundeskabinett bereits beschlossene und nun dem Bundestag zur Entscheidung vorliegende Verbot der Tabakaußenwerbung so wichtig. Raucherwerbung in S-Bahnen und Bushaltestellen spricht diejenigen an, die noch nicht mit dem Rauchen begonnen haben. Der vorgezogene Tod sollte nicht auch noch beworben werden."




Rauchen verursacht Lungen- und Bronchialkrebs 04.02.2015
Drogen-Beauftragte zum Welt-Krebstag


Jedes Jahr wird am 4. Februar der von der Welt-Krebsorganisation (UICC) ins Leben gerufene Welt-Krebstag begangen.

Hierzu erklärt Marlene Mortler: „Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes starben im Jahr 2013 insgesamt 44.813 Krebskranke an Lungen- und Bronchialkrebs, davon 15.129 weibliche und 29.684 männliche Patienten. Häufigste Ursache von Lungen- und Bronchialkrebs ist das Rauchen. Daher ist ein Rauchstopp der wichtigste und erfolgreichste Weg, diese tödlichen Auswirkungen zu vermeiden.

Wir wissen, dass Rauchen tödlich sein kann. Dennoch greift immer noch jeder vierte zu Zigaretten und anderen Tabakwaren. Der Weltkrebstag bietet eine gute Gelegenheit, sich selbst zu hinterfragen. Nikotinsucht führt direkt zu vermeidbaren Krankheiten und Todesfällen. Bei jungen Menschen erleben wir in den letzten Jahren einen sehr positiven Trend hin zum Nichtrauchen. Dieser muss sich in allen Altersgruppen verstärkt fortsetzen. Im Sinne der Gesundheit sollten hier Jugendliche unser Vorbild sein. Nichtrauchen rechnet sich immer! Nutzen Sie die Angebote zur Tabakentwöhnung, falls Sie es nicht alleine schaffen.“




Immer weniger Raucher in Deutschland05.11.2014
75% der Deutschen sind Nichtraucher


Raucherquote in Deutschland rückläufig

Das Statistische Bundesamt hat heute die neuen Zahlen der Mikrozensus-Zusatzbefragung 2013 bekannt gegeben. Die Umfrage beschäftigte sich auch mit den Rauchgewohnheiten in Deutschland. Der Nichtraucheranteil hat sich demnach im Vergleich zur letzten Erhebung im Jahr 2009 um 4 Prozentpunkte erhöht. 75 Prozent der Bevölkerung über 15 Jahren sind Nichtraucher. Der Anteil der Raucherinnen und Raucher ist damit auf unter 25 Prozent gesunken.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler: „Es ist ein gutes Signal, dass immer weniger Menschen in Deutschland zum Glimmstängel greifen. Das zeigt: Zigaretten, Tabak und Nikotin sind nicht mehr zeitgemäß. Dennoch rauchen gerade Erwachsene noch zu viel. Sie können hier einiges von den jungen Leuten lernen. Im Alter von 12 bis 17 Jahren rauchen heute nur noch 12 Prozent. Deshalb müssen wir wirksame Präventionsmaßnahmen fortführen, damit die Zahl der aktiven Raucherinnen und Raucher auch unter den Erwachsenen weiter abnimmt.“

Das Ziel der Bundesregierung für den angestrebten Rückgang, liegt in der Strategie zur nachhaltigen Entwicklung bis zum Jahr 2015 bei Kindern und Jugendlichen bei 12 Prozent und im Erwachsenenalter bei 22 Prozent. Während das Ziel bei Jugendlichen damit bereits im vergangenen Jahr erreicht wurde, bedarf es noch weiterer Anstrengungen im Erwachsenenalter.

Zu den Zahlen der Mikrozensus-Befragung im Einzelnen: Der Anteil der Nichtraucher ist besonders in der Altersgruppe unter 25 Jahren deutlich angestiegen. Im Vergleich zu 2009 lag die Quote der Nichtrauchenden 15 bis 19-Jährigen im vergangenen Jahr um 4 Prozentpunkte höher. Bei den 20 bis 24-jährigen Männern lag der Anstieg bei 5 Prozentpunkten, bei den Frauen sogar bei 7 Prozentpunkten.




Komplett rauchfreie Mietanlage in Halle geplant24.07.2014

Halle (dpa) - In Halle an der Saale soll bis Ende 2015 eine große komplett rauchfreie Mietanlage entstehen. Weder auf Balkon noch im Vorgarten der 33 Häuser dürften Mieter und Gäste zum Glimmstängel greifen, sagte die Prokuristin der Wohnungsgenossenschaft (WG) Halle-Süd, Susanne Rackwitz. Es seien die ersten rauchfreien Mietshäuser in Deutschland. Ein Passus im Mietvertrag regle das Rauchverbot, erläuterte Rackwitz. Wer trotz Ermahnung verstoße, bekomme eine Kündigung.






nach oben